Wer im Casino einen großen Gewinn erzielt, freut sich verständlicherweise erst einmal riesig über das extra Geld. Doch kurze Zeit später stellt sich oft die Frage nach dem geforderten mittelherkunftsnachweis, sobald die Bank oder das Online-Casino eine Auszahlung veranlassen soll. Diese Maßnahme dient in erster Linie der Bekämpfung von Geldwäsche und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften im Finanzsektor.
Banken und Zahlungsdienstleister sind gesetzlich dazu verpflichtet, bei ungewöhnlichen oder besonders hohen Geldeingängen die Herkunft der Mittel zu prüfen. Wenn plötzlich eine fünf- oder sechsstellige Summe auf dem Girokonto landet, schrillen bei den Compliance-Abteilungen oft die Alarmglocken. Spieler sollten daher stets darauf achten, alle relevanten Belege wie Spielabrechnungen, Quittungen oder offizielle Gewinnbestätigungen des Glücksspielanbieters gut aufzubewahren.
Welche Dokumente werden als Nachweis akzeptiert?
Um den Prozess so reibungslos wie möglich zu gestalten, verlangen die Institutionen meist eindeutige Nachweise. Dazu gehören neben der Auszahlungshistorie des Online-Casinos auch Kontoauszüge, die den gesamten Geldfluss von der Einzahlung bis zum Gewinn dokumentieren. Bei landbasierten Spielbanken ist eine offizielle Bescheinigung über den Gewinn das beste Mittel, um den Behörden und Banken die rechtmäßige Herkunft des Geldes lückenlos darzulegen.
